Wirsing

Wirsing, fei gscheidgut.

Was wäre ein fränkischer Sonntag, ohne ein Wirsinggemüse auf dem Teller. Der Wirsing gehört eben zu Franken, so wie der „Glubb“ zu Nürnberg. Und so weckt das typisch fränkische Beilagengemüse bestimmt bei vielen von uns alte Kindheitserinnerungen, schließlich wird der eingekochte Wirsing schon seit jeher aufgetischt und von Groß und Klein verschlungen. Als eigentliche Beilage zum Braten, ist er oft der heimliche Star auf dem Teller – egal ob frisch zubereitet oder aufgetaut aus dem Gefrierfach. Wenn Sie sich also ein Stück Franken in die Küche holen wollen, dann her mit dem Wirsing. Der ist nicht nur gescheidgut, sondern aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts und der Bitterstoffe (gut für die Verdauung) auch noch gescheidgsund. Und anders als über den „Glubb“, müssen Sie sich über den Wirsing bestimmt nicht so oft ärgern 😉

Erntezeit

Richtige Lagerung

Winterwirsing lässt sich 1 bis 2 Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Früh- und Sommerwirsing fängt nach 2 bis 3 Tagen bereits an zu welken. Am längsten hält sich der Wirsingkohl im kühlen und dunklen Keller. In Zeitungspapier eingeschlagen kann er hier bis zu zwei Wochen lang gelagert werden. Generell gilt, dass Wirsing erst kurz vor Gebrauch gewaschen werden sollte. Kommt er während der Lagerung mit Wasser in Berührung, fängt er schnell nämlich an zu schimmeln, da sich die Feuchtigkeit in seinen krausen Blättern sammelt.

Haben Sie gewusst...

… dass man Wirsing auch sehr gut roh genießen kann. Ungekocht enthält er gleich noch mehr Vitamin C. Allerdings ist sein Strunk roh sehr hart und sollte entfernt werden. Mit seinen knackigen, welligen Blättern ist der Wirsing in Salatmischungen sehr dekorativ – und lecker.
Wirsing

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