Palmkohl

Unter Palmen aus Kohl …

Den Schwarzkohl – auch Palmkohl genannt – bringt so schnell nichts auf die Palme, und schwarz ärgern werden Sie sich mit ihm schon gar nicht. Schließlich gehört er zu den robustesten Kohlsorten und zeigt als Wintergemüse vorbildlich, wie man gut durch die kalte Jahreszeit kommt. Während andere Gemüsesorten bei der ersten Kälte schlappmachen, steht der Schwarzkohl stoisch im Beet und wird durch Frost sogar noch besser.

Als Klassiker in der Suppe, als Beilage zu Pasta oder als Ofengemüse ist er nicht nur lecker, sondern auch gesund: Reich an Vitamin C, Eisen, Kalzium und Antioxidantien sorgt er für echtes Wohlbefinden – fast wie ein kleiner Urlaub unter Palmen. Nur eben aus Kohl.

Die leicht gekräuselten, palmenartigen Blätter machen nicht nur optisch etwas her, sondern schmecken nach dem Kochen angenehm mild und leicht nussig. Na dann: schönen Urlaub – oder einfach guten Appetit.

Palmkohl

Erntezeit

Oktober – Januar

Richtige Lagerung

Schwarzkohl hält sich im Kühlschrank 3–5 Tage am besten, wenn Sie ihn ungewaschen in ein feuchtes Tuch oder in einen Beutel einschlagen. So bleiben die Blätter schön frisch und knackig. Vor der Zubereitung kurz waschen und die Mittelrippe je nach Gericht entfernen.

Haben Sie gewusst...

…dass Schwarzkohl nach den ersten kalten Nächten oft milder und aromatischer schmeckt? Durch die Kälte wird ein Teil der Stärke in Zucker umgewandelt – das sorgt für das typisch angenehmere, leicht süßliche Aroma.